Fitness-Youtuberin Anne Kissner | Landesschau Baden-Württemberg


ist heute mein Gast
in der Landesschau. Anne Kissner
aus Endingen am Kaiserstuhl ganz im Südwesten Baden-Württembergs. In ihrer privaten Scheune
entstehen ihre Internet-Videos. Die 29-jährige Rechtsanwältin begeistert mit Fitness-
und Ernährungstipps auf ihren Kanälen
BodyKiss und BodyFood. 420.000 Abonnenten hat sie. Die junge Badenerin ist ein begehrter
Werbeträger für Sportmarken, setzt sich für Tierschutz ein,
liebt die Natur und ihre Heimat. Seit April
ist sie glücklich verheiratet. Anne Kissner, willkommen
in der Landesschau!- Hallo! Das mit dem Heiraten habe ich gesagt,
weil es ja auch was mit dem Geschäft zu tun hat. Mittlerweile ist das ein
Familienunternehmen. Ja, mein Mann ist auch dabei. Mein Schwiegervater auch, der Dackel
auch. Der Dackel rennt manchmal so spontan
ins Work-out rein. Meine persönliche Challenge wäre 4 kg
in 3 Wochen, ist das zu schaffen? Jeden Fall. Die Frage ist nur, ist es gesund
oder ungesund. Ich bin ein Freund davon, es gesund
und langsam anzugehen. Auch wenn die meisten ja am liebsten
schon gestern abgenommen haben wollen. Man möchte auch über die Saison
hinaus noch gut aussehen. Was wäre in 3 Wochen realistisch? Das Gewicht ist immer eine Sache. Ich denke, 3 Kilo bekommt man leicht
runter. Besonders mit Low Carb, wenig
Kohlenhydrate, mehr Eiweiß. Dann kommt oft Wasser raus. Das ist aber nicht das Ziel. Man möchte ja auch Fett verlieren. Einfach mal die Waage wegstellen,
mit Sport beginnen. Welche Verhaltensregeln uns an die
Hand geben. Wie können wir unseren Tagesablauf
anders gestalten? Bürolaufen, Fahrradfahren… ? Wenn man daran rumschraubt, dann
kann man schon etwas verändern. Das Croissant vielleicht lieber auf
den Sonntag legen. Ein Vollkornbrot mit Magerquark, das
geht immer. Ein ganz klein wenig Zucker kann
ruhig in den Kaffee, wenn man sich sonst nicht wohl fühlt. Einfach an den Schrauben stellen,
gut geht. Sie sind ja eigentlich
Rechtsanwältin. Wie kommen Sie zu diesem Thema? Es ist der eigentlich nicht ihr Job. Ich bin eigentlich ein geborener
Schreibtisch-Mensch. Das habe ich auch nach dem Studium
noch durchgezogen. Ich habe mich aber körperlich nicht
gefordert gefüllt. Auch wenn ich immer dachte, ich habe
keine Zeit. Man hat aber Zeit, man muss sich die
Zeit nehmen. Das sagen Sie so einfach. Wir schauen mal bei BodyFood rein. Die Erbsen geben schon ein paar Töne
von sich, sie sind schon am Braten. Jetzt ist es an der Zeit, sie zu
Marie Nieren. Insbesonders viele junge Frauen
schauen Ihnen dabei zu. Wir haben darüber gesprochen, dass
gerade junge Frauen nicht mehr so koch-affin sind. Doch, der Trend geht da wieder hin. Man schaut sich auch wieder neue
Rezepte an. Viele Portale haben dazu schon
bewegt. Das finde ich toll. Auch die jungen Mädchen? Die jungen Mädchen, die bei der
Werbung am ehesten im Fokus stehen. Da haben Sie das Gefühl, die ernähren
sich wieder vernünftiger? Ja. Wir haben auch junge Mädchen, die
zum Beispiel 16 Jahre alt sind, die das jetzt ausprobieren. Die schauen dass zum Beispiel auch
mit ihrer Mutter zusammen. Ich hoffe, dass ich den ein oder
anderen wieder an den Herd bekomme. Erklären Sie mir doch bitte das Thema
YouTube-Star. Star deshalb, weil viele Follower
haben. Wie kann man damit Geld verdienen? Sie haben das mit der ganzen Familie
zu einem Unternehmen entwickelt. Wer zahlt was für was? Zum einen Einnahmen von Google. Da bekommt man dann pro Klick… das
ist ein schwieriger Algorithmus. Je mehr Klicks, desto mehr Kohle gibt
es von YouTube. Darüber hinausgehend hat man
Sponsor. Wir haben zum Beispiel Puma als
Sponsor. Darüber hinaus aber auch
Kooperationen. Das sind dann einzelne Videos, die
mit Werbung gefüllt werden. Darüber hinaus haben wir noch unser
entgeltliches Programm. Dafür bezahlen die Leute, dass sie
einen Zugang bekommen. Das sind dann Sportvideos. Nach wie vor promovieren sie aber
noch und machen den Job der Rechtsanwältin? Wie bekommen Sie das alles unter
einen Hut? Das fragen mich viele Leute. Aber das geht. Mein Mann mit viel ab. Ich habe da ein paar Hände, die mir
helfen. Würde man meinen, dass eine junge
Frau so einem Unternehmen vielleicht irgendwann in die große Stadt sieht. Sie sagen, Sie sind sehr
heimatverbunden. Sie möchten gern beim Kaiserstuhl
bleiben. Kommt diese Liebe her? Wir sind viel in den großen Städten
unterwegs. Berlin, London, Mailand usw. Aber wenn ich nach Hause komme, dann
ist das ein Stück Heimat. Da ist für mich pure Erholung. Da kann ich rumlaufen, wie ich will. Ich gehe mit meinem Dackel durch die
Weinberge Gassi. Dann hoffe ich, dass Sie das für sich
behalten. Ich höre, das wird eine vernünftige
badische Familie mit Hausbau am Kaiserstuhl. Für alle anderen hoffe ich, dass wir
das hinbekommen,

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